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Last updateWed, 14 May 2014 12pm

Diät und die Unwohlfühl- Kilos

Zur Besinnung kommen beim Diäten!

Wer abnehmen will, sollte nicht lediglich seinen Bauch trainieren, stattdessen vor allem seinen Kopf. Wo doch hier der Schlüssel zum richtigen Essverhalten liegt. Die Lösung? Dinieren mit Pläsier!

Mal geradeheraus: Seit wievielen Jahrzehnten gibt es Schonkost. Jahrelang machen wir sie, wohl beileibe nicht immerfort, aber immer zum wiederholten Mal. Als Adoleszent, als Studierende, als berufstätige Frau. Es gibt derer so reichlich viele: die Kohlsuppen-Schonkost, die Du-kan-Diät, die Modifast-Schonkost, die Atkins-Schonkost, die Brigitte-Schonkost, die Hollywood-Star-Diät, die Glyx-Schonkost.

Man muss dabei ja durchaus nicht gleich gar so viel abspecken, eventuell drei, unter Umständen fünf Kilogramm, aber: Wer hat bei diesen Methoden wahrlich, beständig, abgenommen. Ob der Korpus so radikale, stressige Dinge wirklich mag?

Das Einzige, was abnimmt, ist denn die Lebensfreude. Zufolge der Deutschen Gesellschaft für Ernährung sind 2,7 Millionen Personen bei uns ess-gestört, davon 90 V. H. Frauen. 50 V. H. der bis 18-jährigen jungen Frauen haben eine oder mehrere Diäten gemacht, 75 Prozent der Frauen haben Schonkosterfahrung, 15 Von Hundert kasteien sich ununterbrochen.

Es gibt schier Hunderte Diäten, nichtsdestotrotz haben zwei von drei Personen, denen der Arzt eine Diät verschrieben hat, nach sieben Monaten wieder ihr altes Gewicht oder selbst mehr.

Dünn wird man von Diäten durchaus nicht. Ausschließlich unfroh. Durch die meisten Diäten verlernen die Menschen, sich genau zu nähren. Das Essen wird zum Antagonist, statt zum Freund. Jedes strikte Verfemung (Null Kohlenhydrate! Nix Fett! Nichts Zucker! Nix Alkohol! Keinerlei Kaffee!) steigert das Sehnen aufs Verbotene und führt zu Jo-Jo-Effekt."

Sobald ich abnehmen „muss", denke ich ausschließlich noch an Dinieren. Alltagspassend sind Diäten häufig auch beileibe nicht, vor allem wenn man erheblich arbeitet, ausgeht oder reist. Also Introspektive dringend: umdenken und sich fragen, was einen übergewichtig gemacht hat und macht, bedeutungslos wie allerlei Un-wohlfühlen-Kg es sind.

Rahmenbedingungen für Gewichts-Progression sind: Bestimmende Erbfaktoren (Pech...), Bewegungsdefizit (Faulheit?), falsche Gewohnheiten: Nahrung aufnehmen aus Hektik, Stimmungslage, Eintönigkeit (Kekse im Büro, Chips vorm TV-Gerät!). Mehrfach ist Essen Substitutgenuss oder emotionaler Zuspruch.

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