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Last updateWed, 14 May 2014 12pm

Schulangst und Schulleistung

Zutritt zu den affektiven Erwiderungen des Schulkindes ermöglichen Untersuchungen (das Schulkind ist sprachlich ja wesentlich geschickt er als das kleine Kind), textuale Aussagen und Zeichnungen, als nächstes ebenso Persönlichkeitsuntersuchungen und soziometrische Prozeduren.

Prägnant für die gefühlsmäßige Verwirklichung des Schulkindes ist die steigernde Klarsicht der eigenen Gefühle und eine stärkere Pragmatik (zu Personen, Geschehnissen usw.).

Gefühle können nunmehrig mündlich, nicht mehr vorwiegend mimisch ausgedrückt werden. Einen frappierend großen Raum nehmen Bedrohungs- und Unlustgefühle im Erleben des Schulkindes ein.

Am gewichtigsten ist offenbar die Schulangst. Sie ist bei Mädchen öfters denn bei Jungen, bei jüngeren Kindern öfter als bei älteren, bei minder verständigen öfters als bei intelligenten vorzufinden; außerordentlich gängig ist sie bei den Unterschichtkindern und in Relation mit mäßiger Schulleistung.

Sie wird vermittels eines bevormundenden Führungsstils des Lehrers, angesichts einer rigorosen Haltung der Eltern und mittels des Leistungsdrucks der Schule losgetreten. Planmäßige Ermutigung trägt reichlich zur Reduktion bei.

Jedoch ferner irrationale Ängste (vor der Dunkelheit, vor Gespenster etc.) und Bedrohungsgefühle vor dem Tod treten zutage. Sie stehen scheinbar in enger Verknüpfung mit Schuldemotionen des Kindes vis-à-vis nicht oder seiner Betrachtungsweise nach nicht auskömmlich entsprochenen Erwartungen der Eltern, die es seit zeitigster Kindheit her internalisiert hat.

Im Schulkindalter wird die eigene Geschlechtsrolle verinnerlicht; das Benehmen, die Neugier und ebenso die intellektuellen Betätigungen bekommen nun eine den sozialen Maßstäben über das Rollenbild dazugehörende Richtung (Mädchen betätigen sich eher in musischer Richtung, Jungen entwickeln technische Interessen;

Mädchen sind adaptationsbereiter, Jungen aggressiver et cetera). Die Identifikation mit der Genderrolle erfolgt zunächst über den gleichgeschlechtlichen Erziehungsberechtigten, als nächstes ferner über die Identifikation mit anderen Beziehungspersonen (Lehrkräfte, Helden usw.).

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