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Sat04292017

Last updateWed, 14 May 2014 12pm

Entwicklungsvorgänge

Die Entwicklungspsychologie wendet ausgewählte Routinen an, um zu ihren Forschungsergebnissen zu kommen. Maßgeblich ist dabei, dass vermöge geeigneter Anwendung höchstmögliche Unvoreingenommenheit erzielt wird.

Eine ins Gewicht fallende Funktion ist die Verhaltensbeobachtung in der natürlichen Lage;

adäquate Resultate ergeben sich hierbei aber nur, wenn die zu erfassenden Verhaltensweisen bewusst und geordnet wahrgenommen, wennmöglich zudem protokolliert werden.

Die Verhaltensbeobachtung erstreckt sich im Regelfall auf eine begrenzte Zeitspanne. Sonderfälle sind die Dauerrekognoszierung und das Urne Sampling (Urnenmodell, Zufallstichprobe). Vor allem emotionelle und soziale Verhaltensweisen sowie Spiel- und Wirkungsformen werden mit dieser Routine aufgenommen.

Die Verhaltensbeobachtung unter kontrollierten Bedingungen setzt eine Test- und eine gleichwertige Kontrollgruppe voraus. Erst auf Grund des Vergleichs der beiden Gruppen mag beobachtet werden, welche Auswirkungen vermöge der kontrollierten Bedingungen zustandegekommen sind.

Probeläufe in der Entwicklungspsychologie sind vorrangig die Leistungs- und Prüfversuche, anhand derer mengenmäßig einleuchtende Leistungen ermittelt werden sollen.

Oft werden sie durch ein Untersuchungsgepräch ergänzt, um näheren Einblick in die Anlässe des Handelns zu erlangen. Eine sonstige Möglichkeit, zu entwicklungspsychologisch relevanten Resultaten zu kommen, ist die Analyse vorurteilsfreier Gebilde und die Fragebogenprozedur.

Zur Nachforschung von Veränderungen in der Zeit wird die Querschnittprozedur (ritische Auseinandersetzung und Vergleich von unterschiedlichen Altersgruppen) und die Längsschnittroutine (Erhebung von Einzelindividuen über längere Zeitdauer) oder auch eine Verknüpfung der beiden Prozeduren angewendet.

Die bedeutenden Merkmale der Entwicklungsvorgänge sind die Distinktion (Vervollkommnung von Funktionen), die Zusammenführung  (Beziehungszusammenhänge erschaffen), Fokussierung (steigernd zentrale Regulierung des Verhaltens und Regression des durch Koinzidenz hervorgerufenen Reagierens), Ausformung von Beschaffenheiten in allen psychischen Sektoren sowie Stabilisieren von Gewohnheiten, Eigenschaften, Attitüdeen und Haltungen.

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