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Last updateWed, 14 May 2014 12pm

Verhaltensbeobachtung-Entwicklung

Die Entwicklungspsychologie wendet verschiedenartige Prozeduren an, um zu ihren Forschungsergebnissen zu kommen. Elementar ist derbei, dass vermöge geeigneter Verwendung höchstmögliche Unvoreingenommenheit erzielt wird.

Eine ins Gewicht fallende Funktion ist die Verhaltensbeobachtung in der natürlichen Sachlage;

taugliche Ergebnisse ergeben sich hierbei aber alleinig, für den Fall, dass die zu besehenden Verhaltensweisen bewusst und strukturiert wahrgenommen, wennmöglich gleichfalls protokolliert werden.

Die Verhaltensobservation erstreckt sich im Regelfall auf eine begrenzte Weile. Sonderfälle sind die Dauererkundung und das Urne Sampling (Urnenmodell, Zufallstichprobe). Vor allem gefühlsmäßige und soziale Verhaltensweisen wie auch Spiel- und Tätigkeitsformen werden mit dieser Methode aufgenommen.

Die Verhaltensbeobachtung bei kontrollierten Konditionen setzt eine Erprobungs- und eine äquivalente Kontrollgruppe voraus. Erst mit Hilfe des Vergleichs der beiden Gruppen mag verzeichnet werden, welche Auswirkungen unter Einsatz von der kontrollierten Konditionen zustandegekommen sind.

Experimente in der Entwicklungspsychologie sind hauptsächlich die Leistungs- und Prüftestläufe, mithilfe derer quantitativ erklärliche Leistungen ermittelt werden sollen.

Oft werden sie durch ein Erprobungsgepräch ergänzt, um näheren Zugang in die Anreize des Handelns zu erlangen. Eine alternative Opportunität, zu entwicklungspsychologisch relevanten Ergebnissen zu gelangen, ist die Analyse unbefangener Gebilde und die Fragebogenprozedur.

Zur Analyse von Anpassungen in der Zeit wird die Querschnittfunktion (Untersuchung und Vergleich von diversen Altersgruppen) und die Längsschnittfunktion (Erkundigung von Einzelindividuen über längere Perioden) oder zudem eine Verknüpfung der beiden Methoden angewendet.

Die maßgeblichen Merkmale der Entwicklungsabläufe sind die Differentiation (Verbesserung von Funktionen), die Eingliederung  (Beziehungszusammenhänge erzeugen), Zentrierung (steigernd zentrale Steuerung des Verhaltens und Verringerung des vermöge Koinzidenz angestifteten Reagierens), Manifestation von Konsistenzen in allen psychischen Bereichen sowie Verfestigen von Gepflogenheiten, Eigenschaften, Grundeinstellungen und Denkweisen.

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