Softskills24 Org

Job and personal growth

Tue12122017

Last updateWed, 14 May 2014 12pm

Organisationsaktivitäten und Kundenbedürfnisse

Dereinst zeigten die gebündelten Erlebnisse der Firmen, daß es nicht langt, Artikel in guter Qualität und zu brauchbaren Preisen herzustellen wie noch diese unter Anwendung erhöhter Verkaufsanstrengungen an den Mann zu bringen.

Der Impuls für die vielen Rückschläge war darin zu sehen, daß man keineswegs im Vorhinein bei der Warenentwicklung - also vor der Artikelanfertigung — die Wünsche und Bedürfnisse der potentiellen Abnehmer in Erwägung zog. Ebenso in allen anderen gewerblichen Aktivitäten hat man sich zu wenig auf die Markterfordernisss in Linie gebracht.

Um nunmehr in einer augenfälligen Käufermarkt-Situation mit der bequemen Rolle des Verbrauchers und den Selbstbestimmungsbestrebungen des Handels bestehen zu können, ist eine fundamentale Geistige Umgestaltung in der Unternehmenspolitik nötig.

Die Fabrikationsausrichtung führt in der Begebenheit des Käufermarktes zweifellos in eine Kritische Situation. Gleichfalls die Verkaufsausrichtung ist kein Überlebensformel. Die einzige Möglichkeit muß in einer gründlichen Kunden- bzw. Marketingorientierung gesehen werden.

Die Bedürfnisse des Kundenkreises werden zum Zentralproblem aller gewinnorientierten Beschlüsse und Aktionen, denn die Unternehmung „lebt vom Markt". Dieses ist der Dreh- und Angelpunkt des zeitgemäßen Marketing.

Im Unterschied zu der oben genannten unverfälschten Marketing-Notation auf der Basis der Verkaufsorientierung muß also der neue Auffassungsinhalt des Marketing bedeutsam weiter gefaßt werden. Marketing ist alles andere als ein funktionaler Teilbereich der Unternehmensorganisations und insoweit auch alles andere als das letzte Glied im betrieblichen Leistungserstellungsprozeß.

Marketing steht eher am Beginn des Unternehmenspräsenzprozesses und strahlt von hier auf die operativen Departments aus. Marketing wird hierbei zu einem Plan der Unternehmungssführung. Die komplexe Begriffsbestimmung von Meffert bringt diese Erfordernis betont zum Ausdruck.

Letzten Endes ist Marketing:

Planung, Abstimmung und Kontrolle aller auf die zeitgemäßen und etwaigen Märkte in Linie gebrachten Organisationsaktivitäten. Mithilfe einer dauerhaften Befriedigung der Kundenbedürfnisse sollen die Firmenziele im gesamtökonomischen Güterversorgungsprozess verwirklicht werden.

Powered by