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Last updateWed, 14 May 2014 12pm

Entscheidungsgrundlagen für Investitionsentscheidungen

Es lässt sich ermitteln, "... dass das vielmals zitierte Gespür der so genannten Praktiker -es wird des Öfteren ohnehin nur zur Verfälschung und Camouflage fachlicher Schwächen benutzt - in Zeiten vermehrter Kapitalintensität und stets komplexer zustandekommender Investitionsentscheidungen. .. keine ernsthafte Option zu realistisch gehandhabten Wirtschaftlichkeitsberechnungen darstellen."

Schwarz ordnet binnen des Teilbereichs "Entscheidungsgrundlagen für Investitionsentscheidungen" nach den drei wichtigsten Grundlagen:

1. Auf die Untersuchung der Profitabilität abzielende Investitionsrechnungen,
2. Amortisationsrechnungen,
3. Relevante keinesfalls oder schwer quantifizierbare Faktoren.

Die Bedeutung der dritten Entscheidungsgrundlage (sicher nicht oder schwer zählbare Faktoren) sieht er darin gerechtfertigt, dass es Faktoren gäbe, die "... nach menschlicher Vorsorge die Wirtschaftlichkeit und/oder Bonität beeinflussen werden, die sich aber zahlenmäßig nicht ausdrücken lassen." Oder die nach menschlichem Schätzen der Wirtschaftlichkeit und/oder Kaufmännische Solidität des Unternehmens nicht beeinflussen werden aber andererseits von einer guten Unternehmensführung als von Bedeutung betrachtet werden sollen, angesichts der Tatsache die Unternehmen außer Wirtschaftlichkeit und Kaufmännische Solidität auch andere Zielvorstellungen nachgehen oder verfolgen sollten.

Solche mitnichten oder schwer quantifizierbare Faktoren sind z. B.: die Lärmerzeugung einer Anlage, die Potenzierung der Unfallgefahr bei der Maschinenbedienung oder soziale Tumulte (betriebliche Atmosphäre), Effekte der Allgemeinheit (Bürgerinitiativen), Reaktionen des Konkurrenten etc.

Investitionsrechnungen lassen sich in drei Gruppen einordnen:

1. Statische Methoden
2. Dynamische Verfahren
3. Zeitgleiche Investitionsrechnungen
4. Risikoanalyse
5. Nutzwertanalyse

Das Registerskriterium für diese Methoden der Investitionsrechnungen ist das zur Anwendung kommende Verfahren (in Anlehnung an die betriebswirtschaftlichen Konzepte).

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