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Last updateWed, 14 May 2014 12pm

Beim Managementstil nimmt das Sicherheitsbedürfnis (Maslow) Einwirkung

Beim Managementstil nimmt das Sicherheitsbedürfnis (Maslow) Einwirkung auf das Führungsverhalten. Zur Veranschaulichung der Folgen des Sicherheitsbedürfnisses auf das Führungsverhalten wenden wir einen

Extremkasus an: das exzessive Sicherheitsbedürfnis des Managers.

Je danach aus welcher Landeskultur ein Manager herkommen mag, die entweder stärker in Richtung Errechenbarkeit oder Fügung geprägt ist, wird der Entscheider stärker oder minder ausgeprägt in Richtung Gewissheit neigen. Sein Auftreten würde von Gedanken gelenkt sein, die die Berechenbarkeit von Ereignissen zu Anziehungspunkt haben. Situationen, die außer der Reihe vorfallen oder Überraschungen oder Unberechenbares sind ihm abhold.

Änderungen an Konsistenzen oder organisatorischen Abläufen (siehe ebenso 'Change Management') bereiten ihm Komplikation. Seelisch unstet, pendelt er zwischen Angst und Heidenangst. Er sucht einen Ankergrund, Altbekanntes oder alte Bekannte (network) und versucht, die von ihm empfundene Dysbalance abermals auf ein gleiches zu setzen. Sieht er mögliche Änderungen auf sich zukommen, wird er anstalten machen, sie zu bekämpfen, ihnen sie zu meiden, sie abzufangen oder die Auswirkungen der Korrekturen so weit wie ausführbar einzuschränken. Dieser Entscheider schwelgt in Langlebigkeit, Neuerungen vermag er alles andere als leicht zu verkraften, geschweige denn zu unterstützen.

Zur Unterstützung seines Bedürfnisses nach Unzweifelhaftigkeit und Dauerhaftigkeit hat er sich ein breites Repertoire an strengen Regelungen, Vorschriften, Routinen und Prinzipien angeschafft. Seine Praxis hat gezeigt, dass Neuschöpfungen größtenteils sehr viel Arbeit beherbergt mit sich bringt, Umdenken erheischt und er aus seiner Gemütlichkeitszone sich bewegen müsste, um den Erfordernissen zu genügen. Manche Erfahrungen mögen ihm ebenfalls gezeigt haben, das Innovationen in Tohuwabohu und Chaos enden, sofern sie missraten. Als Folge steht er ihnen mit Argwohn gegenüber, und wendet verschiedenartige Defensivstrategien an, um dem empfundenen Unterfangen des Wandels auszuweichen.

Die Auswirkungen eines solchen Managementhandelns auf sein Umfeld (Mitarbeiter, peers und Vorgesetzte) liegen auf der Hand.

 

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