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Job and personal growth

Thu03232017

Last updateWed, 14 May 2014 12pm

Konditionierung - Lernerfolg

Die Entwicklung der Persönlichkeit ist ein integrierender Vorgang, das heißt: die daran involvierten Faktoren stehen in enger reziproker Relation. Im einzelnen Bestehen können die unterschiedlichen Kriterien nichtsdestotrotz eine unterschiedlich bedeutsame Signifikanz haben:
 
Anlage (Gene)

Sozio - kulturelle Kriterien (Einwirkung der Familie, der weiteren sozialen Peripherie
und des Kulturkreises auf das Individuum)

Selbstlenkende Neigungen - Innerseelische, dynamische Aspekte, verborgene dynamische Verläufe

Bei der instrumentellen oder operativen Konditionierung ist das Subjekt engagiert. Es führt Gelingen (Belohnung) bzw. Fehlschlag (Fehlen der Belohnung oder Strafe) selbst herbei. Ebendiese Lernform darf de facto in allen Lebensbereichen (kognitiv, affektiv und sozial) angewendet werden.

Folglich ihre essentielle Relevanz für die gesamte Erziehungswissenschaft. Die besten Lernerfolge können mithilfe abwechselnder, folgerichtiger Untermauerung und vermittels möglichst klarer Auffassungen über die begehrenswerten Verhaltensweisen erzielt werden.

Das Erlernen vermöge Einsicht ist eine Denkfähigkeitsleistung und beruht auf dem Erkennen von Aufeinanderbezogensein innert den verschiedenen Faktoren einer Begebenheit. Einmal erlernte Problematiklösungen können ohne vorangehendees Probieren auf analoge Situatipnen angewendet werden.

Emotionale und soziale Handlungsweisen werden zuallererst mithilfe Nachahmung und Identifikation mit einer Modellperson gelernt. Die Prototypperson hat Vorbildcharakter und animiert, ihre Verhaltensweisen, Denkweisen, Haltungen et cetera nachzuahmen. Bedingung dazu  ist eine positive Verbindung zum Modell. Einfache Nachahmung ist personenunabhängig und geschieht zuallererst oft in den ersten Lebensjahren .

Die ambitionierteren Gestalten des Lernens sind alleinig dem Menschen bestimmt. Im maßgeblichen sind das: Das Begriffe-Erlernen, das Richtlinien-Lernen und das Lernen zufolge Einsicht.

DerMensch als Persönlichkeit ist freilich bei weitem nicht bloß ein Ergebnis von Veranlagung und Umwelt. In Anlehnung an Vitalstärke und Interessentendenz vermag er seiner Evolution durch Selbststeuerung Veranlassungen zu geben.

Die Größenordnung der selbststeuernden Geneigtheiten ist über die Lebenskraft und Interesseneinschlag hinaus im Übrigen von der Erziehung bedingt. Eine bestärkende, zur Autarkie aktivierende, nicht einengende Erziehung darf dabei eine grundlegende positive Wirkung haben.

Das Kooperation der divergenten bestimmenden Größen ist eine wichtige Bedingung und zugleich ein Spezifikum jedes Entfaltungsvorgangs. Besonders augenfällig wird dieses im Zusammenspiel von Reifung und Erlernen: In den gewichtigen Zeitspannen sind mittels festgelegter Reifungsvorgänge optimale Lernbedingungen vorhanden.

In diesen Phasen lassen sich determinierte Handlungsweisen deshalb besonders mühelos aneignen. Falls es an Anregung während dieser elementaren Perioden mangelt, so ist ein ' Aufarbeiten ' hernach bei weitem nicht völlig ausgeschlossen, nichtsdestotrotz schon beeinträchtigt. Ein Aufholen bei verpassten Lernvorgänge ist desto bequemer, je früher eine Opportunität dafür vorliegt.

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