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Last updateWed, 14 May 2014 12pm

Erinnerung - Speicherbesonderheiten 2

Erinnerung - Speicherbesonderheiten 2
Eigentümlichkeiten Kurzzeitgedächtnis

Bildungsmaßnahme Übersicht Lernmethode

Prämissen: Unterstützend für die Aufnahme (Perzeption) von Informationsgehalten ist Wiederholung (Repetition), Gefühl, Interesse,

Augenmerk und Verknüpfungen.

Fassungsvermögen: Gleichzeitige Aufnahme von max. sieben Informationseinheiten, bspw. Symbole oder Zahlzeichen. Diese Begrenzheit hat (neuro-)biologische Gründe.

Erinnerungszeitintervall: Von ca. 30 Sekunden bis zwei Tage.

Abläufe dauerhaft chemischer Erinnerung beginnen an dieser Stelle. Die Nervenheilkunde unterstellt, dass dabei die Ribonukleinsäure (RNA) geformtt wird. Kurzzeiterinnerung ist weiters auf hinderliche Informationen hin anfällig. Ein starker Schock kann bspw. das Gespeicherte restlos löschen. Aus der Unfallpsychologie kennen wir die sog. retrograde Amnäsie. Dabei kann sich der Verunfallte durchaus nicht mehr an Erlebnisse bis ca. 20 Minuten vor dem Unglücksfall erinnern, wo doch die zuvor aufgenommenen Informationsgehalte der Zeitspanne vor dem Unglücksfall erfuhren eine Entfernung, konnten nicht in Langzeiterinnerung übernommen werden.

Eigenschaften Langzeitgedächtnis

Voraussetzungen: Sinnausgerichtete Systematisierung und Strukturierung mit der Konsequenz, dass die Erinnerung umso besser ist, je eher Kombinationen und Anknupfungsmöglichkeiten geschaffen werden.

Kapazität: Immens groß, möglicherweise grenzenlos.

Zeitintervall: Beachtlich lang, vermutlich grenzenlos.

Lernerfolg - die Informationsübernahme von Kurzzeit- in Langzeitgedächtnis

Übermittlung von Wissensgehalten von Kurz- in Langzeitgedächtnis unterliegt partiell ähnlichen Disruptionen wie von Ultrakurz- in Kurzzeitgedächtnis. Möglichkeiten, die dauerhafte Aufnahme von Wissen in Langzeiterinnerung zu fördern, sind:

Strukturierung - Erstellen Sie viele Verbindungen, Relevanz- und Sinnzusammenhänge her.

Assoziationen - Realisieren Sie Verknüpfungen zu anderen Erinnerungen.

Viele Sinnesorgane bei der Rezeption nutzen.

Erstellen Sie logische, kausale (Grund - Effekt) Zusammenhänge.

Arbeiten Sie mit Gefühlen, haften Sie sie an Wissen an.

Gedächtnistechnik

Task Welche Möglichkeiten nutzen Sie, um den Transfer von Informationsgehalten von Kurz- in Langzeiterinnerung positiv zu arrangieren?

 

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